Franzen Gerber & Westphalen

 

Quartalsbericht

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unseren aktuellen Quartalsbericht als Download zur Verfügung sowie unsere bisherige Markteinschätzung im laufenden Börsenjahr.

 

Ausblick 2. Quartal 2019:

  • Nach dem massiven Aktienmarkteinbruch im letzten Dezember aufgrund der Besorgnis über eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums sind die maßgeblichen Zentralbanken von einer geldpolitischen Straffung abgerückt.
  • Es wird sich zeigen, ob die moderaten Aussagen der Fed ausgereicht haben, um die Marktbefürchtung über die Wachstumsabschwächung zu zerstreuen, die zu der Veränderung der geldpolitischen Haltung führten. Die Märkte scheinen jedoch von einer geringen Rezessionsgefahr, einer niedrigen Inflation und keinen weiteren Zinserhöhungen auszugehen.
  • Zwar würde eine moderate globale Geldpolitik die Aktienrally unterstützen, jedoch müssten auch die wichtigsten geopolitischen Konflikte gelöst werden. Die Märkte nehmen bereits eine Menge guter Nachrichten vorweg und erwarten vor allem eine Einigung des Handelskonfliktes zwischen den USA und China.

 

Download

 

 

Im Folgenden finden Sie rückblickend eine Zusammenfassung unserer Markteinschätzung. Auf Wunsch lassen wir Ihnen auch gerne ältere Berichte zukommen.

 

Ausblick 1. Quartal 2019:

  • Trotz eines sehr schwankungsintensiven und enttäuschenden Jahres 2018, befinden sich die globalen Aktienmärkte seit 2009 noch im längsten Aufwärtstrend der Geschichte.
  • Die Abflachung der US-Zinskurve im Dezember hat das globale Wirtschaftswachstum in Frage gestellt. Die Gründe für die zurzeit flachere Zinsstrukturkurve sind aber nicht zwangsläufig negativ für Aktien: Dazu zählen moderate Signale der US-Notenbank, niedrigere Ölpreise, eine schwächere Inflation und Deckungskäufe bei Short-Positionen auf Anleihen.
  • Durch die Aktienkurskorrekturen im 4. Quartal 2018 sind auch die Bewertungen wieder deutlich gesunken. Das zukünftige Kurs-Gewinn-Verhältnis von Aktien der Eurozone liegt unter dem langfristigen Durchschnitt. Die absoluten Bewertungen in den USA sind auf dem Durchschnittsniveau zwar nicht so günstig, relativ zu Anleihen aber nach wie vor attraktiv.

 

Ausblick 4. Quartal 2018:

  • Das immer noch solide weltweite Wirtschaftswachstum und die guten bis sehr guten Unternehmensgewinne sind nach wie vor eine Unterstützung für die Aktienmärkte.
  • Allerdings existieren weiterhin einige Risikofaktoren, die immer wieder zu einer erhöhten Schwankungsintensität an den Aktienmärkten führen können. Es ist offensichtlich, dass sich der handelspolitische Kurs der USA durch einen einzigen Tweet von Präsident Donald Trump wieder verschärfen kann.
  • In Europa können die politischen Interessen von Italien zu weiteren Spannungen innerhalb der EU führen. Wegen der Sorge der Haushaltspläne der neuen italienischen Regierung haben sich die Risikoprämien zwischen den Zinsen 10-jähriger italienscher und deutscher Anleihen ausgeweitet.

 

Ausblick 3. Quartal 2018:

  • Die Risiken eines Handelskrieges bleiben hoch und weitere Marktturbulenzen sind möglich. Bei einer Eskalation könnte die Schärfe der April-Korrektur - als die USA erstmals Zölle in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar auf chinesische Importe androhte - wieder erreicht werden.
  • Nachdem eine Vielzahl von geopolitischen Ereignissen (Italien, Handelskrieg, Nordkorea, Mittlerer Osten) die Schlagzeilen dominiert hat, sollte unserer Meinung nach nun das Augenmerk wieder auf die robusten Fundamentaldaten der Unternehmen gelegt werden. Die Unternehmensgewinne sind im ersten Quartal in den USA um 24% gestiegen, so stark wie zuletzt 2010.
  • Der Zinsanstieg dürfte in diesem Jahr noch kein Problem für den Aktienmarkt sein. Die Finanzierungskosten für die Unternehmen sind bisher nicht wesentlich gestiegen und in den nächsten 12 Monaten müssen in den USA lediglich 12% der ausstehenden Anleihen reinvestiert werden. Insgesamt liegen die Zinskosten für die Unternehmen weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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